
Zwischen Ober- und Unterarmierung ist ein Boxen-/Kanalsystem gelegt. Es ermöglicht die Luftansaugung aussen (oben im Bild), die Einspeisung der Zuluft an vorbestimmten Orten im Raum und die Aufbereitung der Luft in 4 Nischen (Instaboxen)

Die Aussenluft wird in einem zentralen Schacht ausserhalb des Hauses angesaugt und den 4 Instaboxen zugeleitet. Die Installationen werden im Rohbau erstellt. Die Lebensdauer dieser Leerrohrsysteme entspricht der Lebensdauer der Armierung.

Die 4 Instaboxen sind untereinander vermascht. Die Vermaschung ergibt eine homogene Druckverteilung der Zuluft im Kanalnetz.

Entlang der Frontfassade können 4 Luftauslässe erstellt werden durch Ausbauen der XPS-Blöcke und Aufschneiden der Rohre. Die Luftauslassdosen sind gleichzeitig Orte für Elektro-Steckdosen.

Die Instaboxen werden mit Elektro-Leerrohren angefahren (zentral vom Verteiler, geschlauft mit andern Instaboxen und Auslassdosen).

Jede Instabox wird separat an den Heizungsverteiler angeschlossen. In jeder Instabox sind Vor- und Rücklaufleitungen mit einem Kugelhahn abgesperrt.

In dieser Ausführung werden die Heizungsrohre mit dichten Raccords an die Instabox angeschlossen (Zeitaufwand weniger als 2 Minuten).

Fertig angeschlossene Instabox

Instabox mit durchgehender Oberarmierung, bereit zum Einbetonieren

Fertige Rohbau-Installation vor dem Einbetonieren

Führung der Rohre für die Heiz-/Kühlwasserzufuhr zu den Instaboxen. (analog von TABS-Installationen). Die Kreise werden an den normalen Fussboden-Heizverteiler angeschlossen (gleiche Vorlauftemperatur)

In den Musterräumen des HPZ sind 2 verschiedene Arten von M-Glas eingebaut.