
Geht man von einem warmen Haus im Winter aus, lässt niemand einfach die Tür offen und die warme Luft nach draussen weichen, da es keinen Sinn machen würde. Bei der Benutzung von heissem Wasser allerdings, lässt man die Wärme, im Bereich des Wasserfluss, einfach aus dem Gebäude, so wie die Wärme in der warmen Luft, die durch die offen Tür entweicht.
Dieses Projekt befasst sich damit, wie sich bezüglich des warmen Abwassers diese «Tür schliessen lässt». Die Wärme in warmen Abwasser kann zur Reduktion des Energiebedarfs eines Gebäudes genutzt werden. Die Dichte und Wärmekapazität des Wassers machen selbst kleine Mengen an warmen Abwasser wertvoll. Das Konzept der Exergie wird angewandt, um zu analysieren und zu optimieren – ein warmes Abwasser-Warmerückgewinnungs-System. Die Wärme wird, bei einer optimalen Temperatur, für die Leistung eines integrierten Wärmepumpen-Systems verwendet.
Mit den steigenden Zahlen, bezüglich hoher Funktion und hoher Effizienz in Gebäuden, ist die relative Bedeutung von heißem Wasser in der Energienachfrage gestiegen. In einigen Häusern hat die Warmwasser Energienachfrage die der Raumheizung übertroffen - früher war die Isolierung die erste Verbesserungen am Gebäude. Die Verbesserung der Warmwasser-Systeme mit Wärmerückgewinnung ist ein weiterer Schritt zur Beseitigung der CO2-Emissionen aufgrund von Gebäuden.
Die Forschung für dieses Projekt ist auch ein Teil der Schweizer Teilnehmer der International Energy Agency’s (IEA) Energy Conservation in Buildings and Community Systems (ECBCS) Annex 49. Ein Produkt wird in Zusammenarbeit mit der Geberit AG entwickelt. Diese Zusammenarbeit ist bei einem Schweizer KTI Projekt akzeptiert gewesen.
Kontakt:
Forrest Meggers (ETH–GT)
Beteiligte Hochschulinstitute:
ETH Zürich – Professur für Gebäudetechnik
Hochschule Luzern – Thermische Energiesysteme & Verfahrenstechnik
Beteiligte Firmen:
Geberit AG
Partner:
IEA ECBCS Annex 49