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Zero
Emission
LowEx

1. Kein CO2 für Gebäude:

Fossile Brennstoffe sind für Mobilität – Flugzeuge, Lastwagen, Schiffe – reserviert. Die Gebäude dürfen im Jahr 2060 keine Prozesse aufweisen,
in denen fossile Brennstoffe verbrannt werden. Alle von aussen bezogenen Energieströme, also auch die Elektrizität, sollen absolut emissionsfrei sein.

2. Transformation für alle Gebäude:

Jedes Gebäude ist individuell – das Zielgebiet variiert, von Gebäude zu Gebäude, beim Exergieverbrauch, nicht aber bei den CO2-Emissionen.
Die absoluten CO2-Emissionen eines Gebäudes müssen unter 1 kg CO2/m2 und Jahr liegen, auch wenn der Wärmebedarf relativ hoch ist. Der Gesamt-
exergiebedarf ist u.a. abhängig von der Möglichkeit, den Wärmefluss zu dämmen, Wärme aus dem eigenen Grundstück zu gewinnen, Wärmerück-
gewinnungssysteme einzubauen, etc. [s. Publikation – Anhang 1].

3. Nutzung der Opportunitäten:

Verwendung der Opportunitäten im nahen und weiten Umfeld. Die Kosten-
optimierung erfolgt über einen individuellen Mix aus: Wärmedämmung an der Fassade, Effizienzmassnahmen im Gebäude, Sonden ins Erdreich, Solar-
anlagen im Süden, etc. Wenn das Zielgebiet für ein Gebäude unter
1 kg CO2/m2 Jahr liegt und die Sonne und der Wind in Europa 1000 mal mehr Strom liefern können als benötigt, sind Ökonomie und Ästhetik die einzigen Kriterien für die Optimierung der Transformationsaufgabe.

4. Ernten, Speichern und Nutzen:

Jedes gute Gebäude erhält im Verlauf des Jahres vier bis zehn mal mehr Sonnenenergie auf die Dachfläche, als das gute Gebäude im Winter zur Beheizung benötigt. Gut bedeutet, dass das Gebäude häufig genug besonnt ist und, dass der thermische Komfort jederzeit gewährleistet ist. Die Nutzung der Opportunitäten durch geeignete technische Systeme erfolgt nach einer Gesamtkomposition (einer Partitur der technischen Systeme). Das Resultat hängt ab von den Angeboten des Standortes, von der Art und der Qualität der technischen Systeme, von der Komposition und von der Art, wie das Ganze umgesetzt wird.